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YOKOGAWA

Yokogawa Deutschland GmbH

Germany

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GC1000

Produktübersicht

Process Gas Chromatograph Model GC1000 Mark II

Produktbeschreibung

GC1000

Ein Gaschromatograph analysiert eine Gasprobe oder Flüssigkeitsdämpfe durch die Trennung von deren Bestandteilen. Die Fähigkeit der diskreten Trennung und positiven Erkennung der Komponenten und das Messen der Zusammensetzung ohne Eingreifen ist ein Vorteil des Gaschromatographen. Der Prozess-Gaschromatograph ist in vielen Industriezweigen verbreitet.

Yokogawa stellt zwei Modelle des GC1000 Prozess-Gaschromatographen her: Modell GC1000 S/E/C (Isothermheizkammertyp) und Modell GC1000 D/T/W (Typ mit programmierbarer Temperatur). Der GC1000 S/E/C kann Gas- und Flüssigmedien von Zimmertemperatur bis zu erhöhten Temperaturen, die deren Siedepunkt entsprechen, analysieren. Der GC1000 D/T/W erstellt eine hochauflösende Analyse unter Verwendung von Kapillar-Trennsäulen ähnlich wie beim Labor-Gaschromatographen.

Leistungsmerkmale

  • Analyse von PIONA und Destillationspunkten
    Die Laboranalyseverfahren können durch Konfiguration und Installation von hochauflösenden Kapillar-Trennsäulen auch in der Serie GC1000 genutzt werden. Damit können Eigenschaften wie PIONA und Destillationspunkte analysiert werden.


  • Analyse von Flüssigmedien mit hohem Siedepunkt
    Das Probenentnahmeventil ist mit einem Zerstäuber mit absolut undurchlässiger Dichtung ausgestattet. Dadurch wird eine hochgenaue Probenentnahme des Flüssigmediums gewährleistet. Die Probe wird durch einen internen Heizkörper zerstäubt und in die Trennsäulen eingebracht. Dadurch sind ein durchgängig gleiches Probenvolumen und ausgezeichnete Wiederholbarkeit gewährleistet.


  • Analyse von Proben innerhalb eines sehr breiten Siedepunktbereichs
    In der thermostatischen Heizkammer wird die Temperatur präzise im Bereich von ± 0,03° C durch ein Luftbad und einen Umlüfter gesteuert. Für Proben mit einem breiten Siedepunktbereich kann die programmierbare Temperaturheizkammer des GC1000 diese Proben mit hoher Auflösung analysieren.


  • Leichte Bedienung durch benutzerfreundliche Schnittstelle
    Die benutzerfreundliche Tastatur und Anzeige erleichtert die Bedienung und Anzeige der Analysedaten. Der Benutzer kann auf viele Funktionen einfach zugreifen wie z.B. automatische Torzeitnachführung, Warnung, wenn die Lebensdauer der Trennsäulen abgelaufen ist und automatische Verstärkungseinstellung.


  • Verbesserte Wartung über den PC
    Mit unserer Wartungsterminal-Software (GCMT/ASMT) kann der GC1000 zum Beispiel vom Leitstand oder vom Büro aus fernbedient werden. Außerdem ist über den Analysatorbus ein Gesamtwartungssystem möglich, das weitere Feldanalysatoren und Datenerfassungsmöglichkeiten einschließt.


  • Hochempfindlicher TCD-Detektor
    Die meisten Analysen, für die normalerweise ein FID-Detektor erforderlich ist, können jetzt mit dem neuen hochempfindlichen TCD-Detektor durchgeführt werden. Dadurch ist kein Brenngas mehr nötig und es gibt auch kein offenes Feuer mehr wie beim FID.


  • Effiziente Steuerung des Gasdrucks aus der öffentlichen Versorgungsleitung: EPC
    Die Elektronische Drucksteuerung (EDS) steuert den Gasdruck aus der Versorgungsleitung über Elektronik und Software mit der gleichen Leistungsfähigkeit wie bei der programmierten Temperaturanalyse. Nachfolgend finden Sie Beispiele industrieller Anwendungen. So kann der GC1000 zur Überwachung und Qualitätskontrolle in den folgenden Industriezweigen und Anwendungen eingesetzt werden:

    • Petrochemie: Ethylen, Polypropylen, Polyethylen, BTX, Butadien, Vinylchlorid, Styrol, Alkohol, Aldehyd, Ester und Vinylazetat


    • Erdölraffinerie: Destillationspunkt-Analyse, PNA/PINA-Analyse, FCC, Schwefelrückgewinnung


    • Chemie: Silikon, Chloride, Fluorgemische, Formalin, Methanol, Harnstoff , Ammoniak, Phenol


    • Energie/Gas: Brenngas, Abgase, Kohlevergasung/-verflüssigung, Brennstoffzelle


    • Eisen und Stahl: Hochofen, Koksofen


    • Luftreinigungs- und versorgungsanlagen: Analyse anorganischer Gase


    • Chemikalien: Chemikalien, landwirtschaftliche Chemikalien


    • Umweltüberwachung: Beobachtung der Luftverschmutzung, Umweltanalysen im Werk und am Arbeitsplatz

Produktspezifikation

Technische Daten
Medium Gas oder Flüssigmedium
Messprinzip Komponententrennung durch Elution
Erkennung TCD, FID, FPD
Messbare Bereiche TCD 1ppm bis 100 %
FID 1 ppm bis 100 %
FPD 1 ppm bis 0,1 %
Anzahl der Probenströme Maximal 31 (einschl. Standardprobe)
Anzahl der Komponenten Maximal 255
Analysedauer Maximal 99999,9 s
Quantifizierungsverfahren Absolute Kalibrierung
Empfindlichkeitskorrigierte absolute Kalibrierung
Bereichskorrigierte Normalisierung
Material der probenberührenden Teile Edelstahl SS316, PTFE, Fluorkohlenstoffkautschuk und Glas
Wiederholbarkeit 1 % der vollen Skala (2 s)
* Der Wert kann je nach den Spezifikationen und Bedingungen abweichen. Für weitere Einzelheiten setzen Sie sich bitte mit Yokogawa in Verbindung.  

 

Analysator

Technische Daten
EEx-Zertifizierung   JIS Ex pd IIB+H2, T1 bis T4 X
FM/CSA X-Spülung, Y-Spülung Klasse 1
Div1, Gruppe B, C und D, T1 bis T4
Zertifizierung nach CENELEC EEx pd IIB+H2, T1 bis T4
Aufbau Tropfwasser- und staubgeschützte Konstruktion (NEMA 3R, IP53)
Anzeige Flüssigkristallanzeige (LCD)
Umgebungsbedingungen Betrieb -10° bis 50° C, 95% rel. Luftfeuchtigkeit oder weniger
Lagerungsbedingungen -10° bis 85° C, keine Kondensation
Beschichtung Epoxidharzbeschichtung
Farbe der Beschichtung
2.5Y 8.4 / 1.2 (GC1000-Analysator)
0.8Y 2.5 / 0.4 (Durchflusssteuerung und Klemmen)
Masse ca. 120 kg (mit Probenentnahmesystem auf Analysatorgrundgerät: plus 1,2 kg)
Isothermalheizkammer (GC1000S/E/W)
Volumen 40 l (27 l mit programmierbarer Temperatur)
Temperatureinstellung Festsollwert
Bereich der Einstelltemperatur 55° bis 225° C
(Temperatur ist in Stufen von einem Grad einstellbar)
Genauigkeit der Temperaturregelung ±0,03° C
Temperaturregelung PID-Regelung
Temperaturfühler Pt100 Ohm RTD mit Überhitzungsschutz
Heizkammer mit programmierbarer Temperatur (GC1000D/T/C)
Volumen 8,6 l
Temperatureinstellung Festpunkt oder programmierte Einstellung
60° bis 320° C ohne Kühler
Temperatur-einstellbereich 5° bis 320° C mit Kühler
Heizprogramm maximal drei Stufen
Heizgradient 1° bis 30° C / min
(Temperatur ist in Stufen von einem Grad einstellbar)
Temperaturstabilität ±0,03° C an einem Kontrollpunkt im Bereitschaftszustand
Stabilität gegenüber Umgebungstemperatur ±0,1° C / 10° C
Stabilität gegenüber Schwankungen in der Versorgungsspannung ±0,03° C / 10%
Temperaturregelung PID-Regelung
Temperaturfühler Pt100 Ohm mit Überhitzungsschutz
Probenentnahmeventil für Flüssigmedien mit Zerstäuber
Probendruck 0 bis 3 MPa
Probentemperatur bis zu 150° C
Probenvolumen 0,1; 0,2; 0,5; 1, 2 und 3 μl (Zerstäuberteil)
Temperatureinstellbereich Heizkammertemperatur +5° bis 250° C
Temperatureinstellstufen 1° C
Temperaturstabilität ±1° C
Temperaturregelung PID-Regelung
Temperaturfühler Pt100 Ohm mit Überhitzungsschutz
Kühler
Der Kühler dient zur Festpunktsteuerung der thermostatischen Heizkammer bei Zimmertemperatur oder darunter oder zur Schnellkühlung der Heizkammer nach der Analyse
Montage extern
Kühlverfahren Wirbelrohr

 

Versorgung über das öffentliche Versorgungsnetz

Energieversorgung 100 bis 120 V AC ± 10 %, 50/60 Hz ± 5 %
(für den GC1000S/E/W) oder
200 bis 250 V AC, 50/60 Hz ± 5 % (für den GC1000D/T/C)
Maximal 3,1 kVA (für den GC1000D/T/C)
Leistungsaufnahme Maximal 1,5 kVA oder 0,7 kVA (für den GC1000S/E/W)
(kann je nach Spezifikationen abweichen)
Druckluft
Standard (ohne Kühler)
Druck: 350 bis 900 kPa
Durchflussmenge: 150 l/min oder mehr
(für den GC1000D/T/C)
100 l/min oder mehr
(für den GC1000S/E/W)
Taupunkt: -20° C oder tiefer
(kann je nach Spezifikation abweichen)
Mit Kühler
Druck: 500 bis 900 kPa
Durchflussmenge: 300 l / min oder mehr
Taupunkt: –20° C oder tiefer
(kann je nach Spezifikation abweichen)
Trägergas
Werksseitiges Verfahren: EPC (Elektronische Drucksteuerung) oder Regler
Art: Je ein oder zwei H2, N2, He oder Ar
Reinheit: mind. 99,99 % (Taupunkt –60° C oder tiefer)
Organische Komponenten 5 ppm oder weniger
Druck: 500 bis 700 kPa
Verbrauch: 60 bis 300 l / min
Wasserstoffgas für FID/FPD
Reinheit: mind. 99,99 % (Taupunkt –60° C oder tiefer)
Organische Komponenten 5 ppm oder weniger
Druck: 500 bis 700 kPa
Verbrauch: ca. 40 ml/min pro Detektor
Druckluft für FID/FPD
Reinheit: mind. 99,99% (Taupunkt –60° C oder tiefer)
Organische Komponenten 5 ppm oder weniger
Druck: 400 bis 700 kPa
Verbrauch: ca. 300 ml/min pro Detektor

Modularer 2-Leiter-pH/ORP-Analysator FLXA21

SC24 Differenz-pH-Sensor

Durchstimmbarer Diodenlaser-Analysator (TDLS)