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Yokogawa Deutschland GmbH

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Integrierte Sicherheitstechnik ProSafe-RS (SIS)

Sicherheitsgerichtete Systeme haben sich in den letzten 60 Jahren ständig weiterentwickelt. Angefangen hat alles mit Hard- und Relais verdrahteten Steuerungskonzepten. Doch immer komplexere Applikationen lassen diese aufwendigen Verdrahtungen immer unübersichtlicher und fehleranfälliger werden. Durch die nahtlose Integration in das Produktionsleitsystem CENTUM VP bildet die sicherheitsgerichtete Steuerung ProSafe-RS das Rückgrat eines sicheren Anlagenbetriebs.
Die neuste Version von ProSafe-RS überzeugt vor allem durch die universelle I/O-Hardware.

Die Entwicklung ProSafe-RS Version 4

Mit der neuen Version 4 der integrierten Sicherheitstechnik ProSafe-RS setzt Yokogawa konsequent den Weg fort, stabile und hochsichere (SIL3) Anforderungen mit Innovation und neuen Technologien zu verbinden.

Was ist neu bei ProSafe-RS Version 4?

Produktbeschreibung

Das integrierte sicherheitsgerichtete System ProSafe-RS ist viel mehr als nur ein Abschaltsystem. Durch die nahtlose Integration mit dem Produktionsleitsystem CENTUM VP von Yokogawa bildet ProSafe-RS das Rückgrat eines sicheren Anlagenbetriebs. Ohne auf die bewährte und von vielen Experten nach wie vor geforderte Autonomie der sicherheitsgerichteten Systeme zu verzichten, sind diese bei Yokogawa eng mit dem Produktionsleitsystem CENTUM VP verzahnt. So nutzen beide gemeinsam den redundanten Systembus Vnet/IP, zudem können Daten aus dem SIS an das DCS übergeben werden und alle Informationen zusammen übersichtlich auf den Bedienstationen dargestellt werden. Somit ist eine konfigurierte Meßstelle von ProSafe-RS im CENTUM ohne zusätzlichen Engineeringaufwand inklusive Faceplate und Schaltgrenzen bekannt, obwohl diese in der ProSafe-RS Engineeringdatenbank gespeichert wird (separat).

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Übersicht über die ProSafe-RS Historie bis hin zur vollständigen Integration in das Produktionsleitsystem CENTUM VP

Auf einer ABK laufen alle Informationen einschließlich grafischer Darstellungen, Meldungen, Prozessalarmen, Betriebszuständen und integriertes online Alarmmanagement zur Überwachung und Bedienung zusammen. Der Bediener ist dadurch in der Lage, in Ausnahmesituationen – wie z.B. einer Notabschaltung – schnell und effektiv zu reagieren. Mit entsprechenden Security Mechanismen ist es möglich Werte dokumentiert in der S-SPS zu setzen. Mit unserer Alarm-Management-Lösung können anlagenweite Prozess- und Sicherheitsalarme sowie Gerätezustände in einem einzigen Bildschirm zusammengefasst werden.

Die Integration beschränkt sich nicht nur auf den Anschluss der Hardware und den Datenaustausch, sondern bringt auch eine einheitliche Alarmliste mit ms Auflösung, das angeschlossene PAMS kontinuierliche Verbesserung der Anlagenproduktivität, und das Zusammenspiel mit dem OTS (Operator Training System) steigert die Effektivität des Bedienpersonals. Der "Plant Resource Manager" (PRM) verwaltet alle Feldgeräte im Netzwerk online und ermöglicht der Wartungsmannschaft die ferngesteuerte Durchführung von Teilhubtests (PST) ohne zusätzliche Feldverdrahtung. Ein im Plant Asset Management integrierter Teilhubtest Planer ermöglicht diesen vorteilhaften Dienst zu automatisieren und dokumentieren.

ProSafe-RS setzt auf das bewährte Redundanzkonzept (Pair & Spare) von den CENTUM Prozessstationen auf. Jede CPU und E/A Karte ist mit redundanten Prozessoren bestückt, sodass eine S-SPS mit redundanten Modulen (CPU und E/A) mit einer Quad-Redundanz (4 Prozessoren) ausgestattet ist. Die Redundanz ist komplett kreuzbar. Diese Technologie bezeichnet man als VMR (Versatile Modular Redundancy).

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Leistungsmerkmale

Neue Leistungsmerkmale der Version Prosafe-RS 4:

Neues Netzwerk IO (N-IO) ermöglicht hohe Flexibilität und größtmögliches Nutzen der IO Ressourcen

Zusätzlich zu den konventionellen I/O Modulen (FIO), bietet ProSafe-RS R4 N-IO Module, welche verschiedene Signaltypen je Kanal verarbeiten können. Durch die Möglichkeit, beide Signaltypen zu kombinieren, bietet ProSafe-RS noch mehr Flexibilität, um auf die Kundenanforderungen hinsichtlich des Anlagendesigns einzugehen.

Eigenschaften von N-IO type S

  • Alle Signaltypen (DI/DO/AI/AO) werden von einem einzigen HW-Modul abgedeckt. Die Signaltypen werden über Software sowohl konfiguriert als auch geändert.
  • Die Verbindung zwischen der Safety Control Station (SCS) und der N-IO Baugruppe basiert auf Ethernet Technologie.
  • Remote Installationen sind bis zu einer Entfernung von 50 km verfügbar über (optional) integrierte Lichtwellenkonverter.
  • Sicherheitsfunktionen nach SIL3 werden bereits in einfacher Ausführung der I/O-Baugruppen erreicht. Eine redundante Ausführung ist jederzeit möglich und nachrüstbar ohne vorherige Komponenten tauschen zu müssen.
  • Alle Anschlüsse (wahlweise Schraub- oder Federzugklemme) besitzen standardmäßig eine integrierte Trennfunktion.
  • N-IO gibt es für den Einsatz in normalen Umgebungsbedingungen als auch als Lösung mit Trennbarrieren zum Anschluss von Feldgeräten im eigensicheren Bereich (Intrinsic Safety).

N-IO (Netzwerk IO) für ProSafe-RS

N-IO (Netzwerk IO) für ProSafe-RS: Universelle HW-Komponenten werden über Software der jeweiligen Anforderung zugeordnet (DI/DO/AI/AO)

N-IO für den Anschluss von Signalen

N-IO für den Anschluss von Signalen aus sicheren sowie explosionsgefährdeten Bereichen

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Systemunabhängige Loopvalidierung durch Integration in FieldMate Validator

N-IO bietet – kombiniert mit der Software FieldMate Validator – die Möglichkeit Feldgeräte ohne Safety Control oder Engineering-Station zu testen und zu validieren. Der FieldMate Validator ist wiederum eine Option der Software FieldMate.

Systemunabhängige Inbetriebnahme von Feldgeräten (SILC) mit FieldMate Validator

Systemunabhängige Inbetriebnahme von Feldgeräten (SILC) mit FieldMate Validator

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Integration in das Produktionsleitsystem CENTUM VP R6.02

Das Produktionsleitsystem CENTUM VP und ProSafe-RS können – wie bereits bekannt – alleinstehend arbeiten und darüber hinaus perfekt zusammenwirken. Mit der Version CENTUM VP R6.02 ist die gewohnte Integrationsfähigkeit von ProSafe-RS Version 4 in das Produktionsleitsystem CENTUM VP verfügbar.

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Weitere Leistungsmerkmale

Integration Produktionsleitsystem (CENTUM)

  • Systembusanschluss (Vnet/IP)
  • Alle Messstellen im Gesamtsystem bekannt
  • Signale können rollenbasiert von der ABK "gebrückt" werden

VMR (Versatile Modular Redundancy)

  • Hohe Verfügbarkeit
  • SIL3 Applikationen
  • Kreuzbare Quadredundanz

Integration in Plant Asset Management

  • HART Durchgängigkeit
  • Teilhubtest inklusive automatisierter Planung und Dokumentation

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Technische Daten

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Dokumente

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