Rotameter
Ausgereift: Das Schwebekörper- Prinzip
Das älteste – und damit ausgereifteste – Prinzip der
Durchflussmessung ist ein rein mechanisches: ein Schwebekörper
wird dabei in einem konisch geformten Rohr geführt. In dem
Maße, in dem der Volumendurchfluss steigt, steigt auch der
Schwebekörper: vom Prinzip her rein mechanisch, ist diese
Messmethode ebenso einfach wie genial und zuverlässig.
Aufgrund des Funktionsprinzips werden Rotameter nur in senkrechten Rohrleitungen installiert. Fließt das Medium durch das Messrohr, stellt sich ein Gleichgewicht zwischen den Widerstandskräften des angeströmten Schwebekörpers und der Schwerkraft ein. Die Position, die der Schwebekörper im Gleichgewichtszustand annimmt, ist ein Maß für den Durchfluss.
Wirtschaftlich:
Modular und flexibel
Rotameter sind völlig modular und flexibel. Das Messrohr kann aus Glas, Kunststoff oder Metall bestehen – je nach Applikation.
Besteht das Messrohr aus Metall, wird die Position des Schwebekörpers magnetisch nach außen auf die Anzeige übertragen. Bei Messrohren aus Glas oder transparentem Kunststoff läßt sich die Position des Schwebekörpers direkt ablesen, um einen zuverlässigen Messwert für den Durchfluss zu erhalten.
Das mechanische Funktionsprinzip ermöglicht ein Messgerät ohne jegliche Spannungsversorgung. Da viele Einsatzbereiche in Prozessanlagen jedoch eine elektronische Anzeige und Übertragung der gemessenen Durchflüsse zu weiteren Geräten erfordern, stehen für die Rotameter natürlich auch elektronische Anzeigen zur Verfügung, die den Anwendungsbereich dieses Messprinzips erheblich erweitern.
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