Durchführung von „Optimierungs“-Projekten

Durchführung von „Optimierungs“-Projekten

1. Juni 2021

Optimieren, aber richtig.

In verschiedenen Blog-Artikeln haben wir uns immer wieder mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt, wie man z.B. in der Produktion Abläufe optimieren kann. Dies gilt sowohl für automatisierte als auch für (bisherig) manuelle Abläufe. Vorrangig ging es dabei um die technischen Hintergründe möglicher Lösungen, die vielfach im Zuge der Digitalisierung erst richtig zum Tragen kommen. Aber auch um jene, die schon länger bekannt sind – z.B. in Form von Prozesssimulationssoftware.

Nun ist das Thema Optimierung nicht nur vom technischen Standpunkt her interessant. Vielmehr wird es durch den globalen Wettbewerb auch immer relevanter. Technische Informationen zu den angebotenen Lösung halten die Internet-Seiten der Anbieter bereit. Und auch tiefer gehende Informationen zu den jeweiligen Lösungen sind üblicherweise leicht zu erhalten. Wie schaut es aber mit der Durchführung eines Optimierungs-Projektes bzw. den Vorüberlegungen dazu aus? Zu oft ist eine gute Idee schon an ihrer schlechten Umsetzung gescheitert. Nun hat der VDI mit seiner Richtlinie VDI/VDE 2191 die wesentlichen Aspekte zur Vorbereitung und Durchführung eines „APC“-Projektes beschrieben. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass in dieser Richtlinie unter dem Begriff „APC“ deutlich mehr verstanden wird als „nur“ ein Modell prädiktiver multivariabler Regler (MPC). Wegen der großen Bedeutung modellprädiktiver Regelungen in verfahrenstechnischen Anlagen wird dieser „APC“-Variante aber besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Übertragung auf andere „APC“-Lösungen ist jedoch einfach möglich.

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Advanced Process Control (APC) – Durchführung von APC-Projekten

Advanced Process Control (APC) findet bereits Verwendung in der Prozessindustrie. Sie umfasst eine Vielzahl regelungstechnischer Methoden. Diese reichen von erweiterten klassischen Regelungsansätzen über modellprädiktive Regelung (MPC) bis hin zum Einsatz von Fuzzy-Reglern und künstlichen neuronalen Netzen zur Prozessführung. Vorgaben hinsichtlich Energieverbrauch und Umweltschutz werden den Einsatz von APC-Lösungen weiter beschleunigen. In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, eine Richtschnur zu haben, an die man sich halten kann. Gerade wenn es um die Beurteilung der Sinnhaftigkeit einer APC-Implementierung geht.

Die neue Richtlinie VDI/VDE 2191, „Advanced Process Control (APC) – Durchführung von APC-Projekten“ geht auf Fragen rund um den Einsatz von APC in der Prozessindustrie ein. Neben technische geht es dabei auch um ökonomische und organisatorische Fragestellungen, die zwangsläufig anfallen, wenn APC in Erwägung gezogen bzw. implementiert wird.

Die Richtlinie bietet sowohl einen ersten Einblick in die APC-Thematik als auch konkrete Hinweise für die praktische Umsetzung. Dabei gilt der Blick auch der Sinnhaftigkeit einer solch anspruchsvollen Regelungsstrategie im konkreten Fall. Hier spielen die Kosten-Nutzenanalyse als auch alternative Lösungsansätze eine wichtige Rolle.

Das Wichtigste zusammengefasst

Diese Richtlinie bezieht sich auf die Durchführung von „APC“-Projekten in primär verfahrenstechnischen Anlagen. Sie arbeitet die Besonderheiten von „APC“-Projekten heraus und erleichtert deren Durchführung. Unter „APC“ wird hierbei eine Vielzahl regelungstechnischer Methoden verstanden.

Dabei werden von der Kosten-Nutzen-Analyse über die Projektorganisation und Konzipierung der Anwendung bis zur Inbetriebnahme und Training alle Aspekte eines Projektes und der Vorbereitung dazu beleuchtet. Vielfach werden konkrete Hilfestellungen z.B. in Form von Fragen oder Entscheidungsdiagrammen gegeben. Somit stellt die Richtlinie ein sehr gutes Hilfsmittel dar, wenn man mit dem Gedanken spielt, eine „APC“-Lösung zu implementieren, sich aber über das Vorgehen und die Notwendigkeit nicht klar ist. Das gesamte Inhaltsverzeichnis der Richtlinie finden Sie hier.

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