Wolfgang Höffken über Sparox und Yokogawa: „Das spart Energieanbietern Zeit und Geld“

Wolfgang Höffken über Sparox und Yokogawa: „Das spart Energieanbietern Zeit und Geld“

30. Januar 2020

Seit Oktober vergangenen Jahres ist die Yokogawa GesmbH ein Partner von Sparox, der jungen und ersten Online-Plattform für Ersatzteile im Energiesektor im deutschsprachigen Markt, die in Österreich von Wien Energie ins Leben gerufen wurde (Auf dem Bild von links: Richard Schola, Key Account Manager Yokogawa Österreich, Wolfgang Höffken, Manager Process Control Instrumentation, Sonja Zahradnik-Leonhartsberger, Wien Energie GmbH – Projektleitung Sparox, Patrick Hirschmugl, Wien Energie GmbH – Partner- und Datenmanagement). „Sparox verfolgt ein sehr interessantes Ziel. Wir von Yokogawa Österreich sind stolz darauf, als Partner der Wien Energie an diesem Online-Marktplatz für Ersatzteile von Beginn an dabei sein zu dürfen“, freute sich Wolfgang Höffken damals. Nun stand der Manager Process Control Instrumentation bei Yokogawa Deutschland GmbH für ein Interview zur Verfügung..

Hallo Herr Höffken, was ist eigentlich Sparox?

Wolfgang Höffken: Sparox ist der erste Online-Marktplatz für Ersatzteile im Energiesektor im deutschsprachigen Markt und wurde durch die Wien Energie ins Leben gerufen.

Wie ist es zur Kooperation zwischen Yokogawa und Sparox gekommen?

Höffken: Wir sind schon seit Jahren Lieferant für die Wien Energie, vor allem im Bereich der Analysetechnik. So war es kaum überraschend, dass Wien Energie mit diesem Online-Marktplatz auf uns zugekommen ist. Worüber wir uns sehr freuen.

Was macht Sparox für Yokogawa interessant?

Höffken: Die Idee, für einen derartigen Marktplatz entstand im Rahmen der Wien Energie Innovation Challenge. Die Vision war es, eine Plattform zu gründen, um rascher zu Ersatzteilen zu kommen. Der Hintergedanke: Das spart Energieanbietern Zeit und Geld. „Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure können Synergien genutzt werden“, heißt es seitens Wien Energie.

So wird einerseits damit die Verfügbarkeit von Ersatzteilen erhöht. Andererseits kann man sich auf ein Netzwerk im Notfall verlassen und so auch Stillstandskosten reduzieren. Ersatzteile mit hoher strategischer Bedeutung haben nämlich häufig die Eigenschaft, dass ihre Verfügbarkeit stark eingeschränkt ist. Mit Lieferzeiten von bis zu mehreren Wochen für ein neues Teil können oft große wirtschaftliche Nachteile entstehen.

Mit der neuen Plattform für Ersatzteile sollen auch Ressourcen geschont werden, da Ersatzteile bei anderen Partnern wiederverwendet werden können und nicht verschrottet werden müssen. Damit werden nicht nur Emissionen und Primärrohstoffe eingespart, sondern auch Produktzyklen verlängert. Wien Energie profitiert von der Plattform, weil der Konzern damit einen neuen Erlöszweig etabliert, bei dem eine zusätzliche Wertschöpfung generiert wird. Gemeinsam mit der Wien Energie wollen wir auf dieser Plattform die Synergien nutzen.

Wie wird die künftige Zusammenarbeit aussehen?

Höffken: In diesem ersten Schritt geht es zunächst einmal darum, die Plattform immer mehr mit Produkten zu füllen. Sodass wir in naher Zukunft sämtliche Produktbereiche wie zum Beispiel Drucktransmitter, Temperaturtransmitter und Analysetechnik dort wiederfinden. In einem zweiten Schritt werden wir sicherlich das sogenannte Feintuning auf die Kunden im Energiesektor durchführen, um ganz gezielt die Bedürfnisse des Energiesektors abzudecken. Hierzu zählt nicht nur die Müllverbrennung, sondern unter anderem auch die Kategorie der thermischen Anlagen und Gaskraftwerke.

Was bietet Yokogawa auf dieser Plattform an und ab wann?

Höffken: Die Yokogawa GesmbH bietet im ersten Schritt auf Sparox unter anderem Sensoren für Temperatur, ph-Wert, Leitfähigkeit und den Schwebekörper-Durchflussmesser Rotameter an.
Weitere Produkte werden sukzessive folgen.


https://www.yokogawa.com/eu/blog/chemical-pharma//de/energie-ersatzteilplattform-sparox-yokogawa-neuer-partner-von-wien-energie/

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