Herausforderungen und Lösungen für erfolgreiche pH-Messungen in Sole

Herausforderungen und Lösungen für erfolgreiche pH-Messungen in Sole

, 30. September 2021

Wie diese Artikelreihe zeigt, verkürzen Korrosion, hohe Temperaturen und Kontamination die Lebensdauer herkömmlicher Sensoren, die zur Messung des pH-Werts von Salzlösungen während der Elektrolyse zur Produktion von Chlor, Natriumhydroxid und Wasserstoff verwendet werden.

Der hohe Salzgehalt in diesem Prozess erschwert die präzise Messung des Säuregrads mit einem herkömmlichen Sensor. Faktoren wie Belagsbildung, Verstopfung und Vergiftung des Diaphragmas verursachen Ausfälle. Jahrelang sind Chlor produzierende Betriebe diesem Problem begegnet, indem sie ihre Wartungsbudgets angepasst und Messgeräte auf Abruf oder im Bestand vorgehalten haben.

Darüber hinaus hat diese Artikelreihe gezeigt, wie Innovation bei Messgeräten es Herstellern ermöglicht hat, pH-Messungen zu verbessern. Die Innovationspartnerschaft zwischen dem Chloralkalihersteller Nouryon Industrial Chemicals und den Ingenieuren von Yokogawa hat zur Entwicklung eines neuen pH-Sensors für die präzise Überwachung des Säuregrads in diesem anspruchsvollen Prozess geführt.

THE EFFECT ON TCO BY EXTENDING THE pH SENSOR LIFETIME AUSWIRKUNG DER VERLÄNGERUNG DER LEBENSDAUER DES pH-SENSORS AUF DIE BETRIEBSKOSTEN
Total Cost of pH Measurement Loop Gesamtkosten der pH-Messschleife
0,5 year 0,5 Jahre
1 year 1 Jahr
1,5 years 1,5 Jahre
2 years 2 Jahre
3 years 3 Jahre
Sensor Lifetime Sensorlebensdauer

Nouryon erlebt jetzt, wie der „FU20-MTS Cation Differential pH and ORP“-Sensor von Yokogawa akkurate Messungen liefert. Der neue Sensor verringert den Wartungsaufwand, reduziert die Lebensdauerkosten der Messgeräte und sorgt insgesamt für einen einwandfreien Betrieb.

Weniger Wartung

Zusätzlich zu dem starken elektromagnetischen Feld um das Elektrolysebad wirken Chlor und andere Nebenprodukte äußerst korrosiv auf herkömmliche Sensoren und das darin verwendete Allzweckglas. Das temperatur- und chemikalienbeständige Spezialglas des FU20-MTS-Sensors von Yokogawa wird deutlich weniger von der Sole-Umgebung beeinflusst. Das Glas wird unter diesen Bedingungen nicht verätzt und zerbricht nicht, was den Wartungsaufwand für den Sensor reduziert.

Nouryon hat seit der Implementierung des FU20-MTS pH-Differentialsensors eine Reduzierung der Abschaltaufträge in Verbindung mit Sensorausfällen von 70 % verzeichnet. Prozesstechniker Martijn Dane von Nouryon fügt hinzu:

„Seit wir die neuen Sensoren verwenden, wurde ich noch kein einziges Mal wegen pH-Messungen gerufen. Das war früher völlig anders.“

Reduzierte Lebensdauerkosten

In Chloralkalisalzlösungen haben die zugrundeliegenden Hauptprobleme oftmals mit der Referenzzelle des Sensors zu tun. Yokogawa suchte aus diesem Grund nach einer Lösung für das Problem durch alternative Wege, eine im Verlauf der Zeit stabile und von dem pH-Wert unabhängige Referenzspannung zu erzeugen.

Dank der Veränderungen konnte Nouryon die Lebensdauerkosten des neuen Sensors reduzieren. Martijn erklärt:

„Wir konnten die Kosten der präventiven und korrektiven Wartung in Verbindung mit pH-Messungen erheblich reduzieren.“

Keine versteckten Materialkosten und störungsärmerer Betrieb

Um eine möglichst effektive Produktion zu erzielen und Betriebskosten zu minimieren, müssen Hersteller uneffiziente und zweifelhafte Messungen , unvorhergesehene Wartungen und Sensoraustauschkosten vermeiden.

Der FU20-MTS pH-Sensor von Yokogawa löst diese Probleme, indem er korrosiven Prozessmedien und hohen Temperaturen ohne Verunreinigungen und Vergiftung widersteht. Nouryon erzielt Kosteneinsparungen in nie dagewesener Höhe durch die Reduzierung des Chemikalienverbrauchs. Der FU20-MTS lieferte zuverlässige pH-Messwerte, die dem Unternehmen eine präzise Dosierung von Chemikalien ermöglichten und damit Rohmaterialkosten in Millionenhöhe einsparten.

Nouryon profitiert jetzt von einem zuverlässigeren Betrieb mit weniger Abschaltungen. Martijn fasst zusammen: „Wir erzielen jetzt sehr viel bessere Leistungen bei der pHMessung und die Messungen sind genauer. Wir verbrauchen weniger Chemikalien und dieser Umstand passt gut zu den Nachhaltigkeitszielen von Nouryon.“

Vorteile des FU20-MTS

  • Der Sensor kann dank seines chemikalien- und temperaturbeständigen Glases hohen Temperaturen widerstehen.
  • Probleme durch Vergiftung und Elektrolytverlust werden vermieden, weil der Sensor kein Diaphragma und keine durchlässige Verbindung zwischen dem Prozess und dem Inneren des Sensors hat.
  • Da der Sensor auf ein Diaphragma und jegliche Verbindung verzichtet, werden Probleme durch Verstopfung und Belagsbildung vermieden.

Wenden Sie sich für eine bessere Sensorleistung an Yokogawa

Yokogawa liegt der Erfolg seiner Kunden am Herzen und legt besonderen Wert auf innovatives Produktdesign, das auf der Grundlage der Anforderungen und Ziele der Kunden basiert. Wenden Sie sich an Ihren Yokogawa Vertreter vor Ort, um zu erfahren, wie der FU20-MTS Ihre Prozesse unterstützen und richtige Ergebnisse liefern kann.

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