Arbeitsschutz

Die Yokogawa Group hat ein Arbeitsschutzmanagementsystem (OHSMS*1) eingeführt und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Maßnahmen zum Arbeitsschutz und zur Risikosenkung. Dazu führen wir Risikobewertungen zur Eindämmung und Verhütung von Risiken durch und lassen unsere Maßnahmen regelmäßig im Rahmen eines internen Audits evaluieren und überprüfen. Yokogawa bezieht in seine Bewertungen und Maßnahmen bisherige bereits umgesetzte Maßnahmen und Analysen von bspw. Beinahunfällen sowie Sicherheitsbegehungen immer mit ein.

*1. Arbeitsschutzmanagementsystem

Arbeitsschutzrichtlinie der Yokogawa Group

In Anerkennung der Relevanz von Arbeitsschutz als Grundlage für die Unternehmensführung der Yokogawa Group setzt der Konzern die folgenden Maßnahmen zur Förderung, Schaffung und Aufrechterhaltung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz um.

  • Einführung und Förderung eines Arbeitsschutzmanagementsystems
  • Einhaltung der Gesetze und Vorschriften zum Thema Arbeitsschutz
  • Verhütung oder Eindämmung von Arbeitsschutzrisiken durch vorherige Bewertung der Risikowahrscheinlichkeit
  • Umsetzung einer offenen Kommunikationspolitik zum Thema Arbeitsschutz gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Yokogawa Group, gegenüber unseren Kunden und Aktionären genauso wie gegenüber den Mitglieder der Gemeinschaften vor Ort und unseren Auftragnehmern
  • Angebot von Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen für die Beschäftigten der Yokogawa Group
  • Angemessene Investition von Managementressourcen, Durchführung regelmäßiger konzerninterner Audits und kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzmanagementsystems der Yokogawa Group

 

OHSMS Structure Chart
OHSMS-Organigramm

Umsetzung des Arbeitsschutzmanagementsystems (OHSMS)

Wissend, dass „Arbeitsschutz eine der grundlegenden Verantwortungen der Unternehmensführung“ ist, setzt die Yokogawa Group ein Arbeitsschutzmanagementsystem um. Auf diese Weise möchten wir für die Gesundheit und Sicherheit all unserer eigenen Mitarbeiter und der Mitarbeiter unserer Auftragnehmer sorgen. Dabei arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unseres Systems, indem wir regelmäßig Bewertungen durchführen oder Risikopotenziale eindämmen. Im Rahmen von Audits werden unsere Arbeitsschutzmaßnahmen regelmäßig evaluiert und geprüft. Verbesserungen bei der Wirksamkeit des Systems konnten wir durch Verknüpfung konventioneller Maßnahmen wie etwa Sicherheitsbegehungen, mit Folgemaßnahmen nach (Beinahe-)Vorfällen erzielen.

Arbeitsschutzziele der Yokogawa Group

  1. Senkung der Anzahl an bzw. Vermeidung von Arbeitsunfällen
    Gewährleistung der Sicherheit und Förderung der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  2. Einführung, Umsetzung und Verbesserung des Arbeitsschutzmanagementsystems (OHSMS), d. h.
    (1) kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsschutzmaßnahmen durch Umsetzung des PDCS-Zyklus und den Austausch von arbeitsschutzrelevanten Informationen
    (2) Durchführung von Risikobewertungen in allen Unternehmen der Yokogawa Group zwecks Eindämmung oder Behebung von Risiken
    (3) Fortführung des Arbeitsschutzmanagementsystems auf seinem bestehenden Niveau bzw. Verbesserung des Systems durch System-Audits
  3. Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften
    Einhaltung sämtlicher Gesetze und Vorschriften im Bereich Arbeitsschutz
  4. Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen, d. h.
    (1) Aufrechterhaltung und/oder Verbesserung des Kontrollniveaus im Bereich Arbeitsschutz
    (2) Sensibilisierung für Verkehrssicherheit
    (3) Angebot von Schulungen zum Thema Arbeitsschutz
    (4) Durchführung von Feueralarmen und Evakuierungsübungen
  5. Veröffentlichung von Informationen zum Thema Arbeitsschutz
    Offene Kommunikation bezüglich Maßnahmen und Ergebnissen im Bereich Arbeitsschutz gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns genauso wie gegenüber den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind
     

Aufklärung und Seminare zum Thema Arbeitsschutz

Zur Aufrechterhaltung und Verbesserung unserer Maßnahmen im Bereich Arbeitsschutz und zur Verhütung von Arbeitsunfällen nehmen alle Personen in zentralen arbeitsschutzbezogenen Positionen, Mitglieder der Unternehmensführung sowie alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Workshops zum Thema Arbeitsschutz und an Vor-Ort-Sicherheitsschulungen in Anlagen und Werken unserer Kunden teil. Zudem führen unsere Unternehmen u. a. Erst-Hilfe-Schulungen und Unfallrettungsübungen durch.

Evacuation drill carried out in HSE Week (Yokogawa Middle East & Africa)

Erste-Hilfe-Seminar (Yokogawa Electric Corporation)
 

Daten zu Vorfällen und Unfällen am Arbeitsplatz

Die Yokogawa Group sammelt und analysiert jedes Quartal Daten zu Arbeitsunfällen in den Unternehmen des Konzerns. Auf diese Weise soll die Anzahl an Arbeitsunfällen eingedämmt bzw. gesenkt werden und soll die Qualität der zukünftig umgesetzten Arbeitsschutzmaßnahmen verbessert werden. Diese Informationen werden konzernweit über das Intranet verfügbar gemacht. So sollen Vorfälle und Unfälle dieser Art zukünftig vermieden werden.

a_lost_time_accident

Auftrittshäufigkeit von krankheitsbedingten Ausfallzeiten*1

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Auftrittshäufigkeit von Arbeitsunfällen*2


*1 Auftrittshäufigkeit von krankheitsbedingten Ausfallzeiten: (Anzahl an Arbeitsunfällen mit anschließenden Ausfallzeiten /Gesamtanzahl der Arbeitsstunden) x 1.000.000
*2 Auftrittshäufigkeit von Arbeitsunfällen: (Anzahl an Arbeitsunfällen /Gesamtanzahl der Arbeitsstunden) x 1.000.000
 

Gesundheitsmanagement

Im Rahmen unserer Politik der Förderung der langfristigen Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet Yokogawa Electric einen orts- und zeitunabhängigen Arbeitsstil. Darüber hinaus nimmt das Unternehmen kontinuierlich Verbesserungen zugunsten eines angenehmen Arbeitsumfelds und eines besseren Arbeitszeitmanagements vor und organisiert Programme zur Gesundheitsförderung.
Im September 2016 haben wir unsere „Gesundheitserklärung“ als konzernweite Richtlinie für das Gesundheitsmanagement eingeführt. Mit der Richtlinie möchten wir unsere Bemühungen zur Förderung der Gesundheit unserer Beschäftigten im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements weiter beschleunigen.
Die bereits von uns umgesetzten Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung und -management sowie die neu hinzugekommene Säule der „Gesundheitserklärung“ wurden 2017 vom „Certified Health and Productivity Management Organization Recognition Program (White 500)“ zertifiziert. Diese Zertifizierung wird vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, Nippon Kenko Kaigi und verschiedenen Krankenversicherungen an große Unternehmen vergeben, die sich durch hervorragendes Gesundheitsmanagement auszeichnen.
Wir werden ein System zur Förderung unseres Gesundheitsmanagements erarbeiten und uns um kontinuierliche Verbesserung dieses Systems bemühen. Dazu werden wir qualitative und quantitative Evaluationen durchführen. Darüber hinaus möchten wir durch konzernweite Maßnahmen im Bereich Gesundheitsmanagement die Produktivität in allen unseren Unternehmen steigern, die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter verbessern und die Gesundheitsausgaben senken.
 

Programm zur Unterstützung von Mitarbeitern (EAP)

Unterstützung von Mitarbeitern für ein gesundes, bereicherndes Arbeitsumfeld

Mit unserem Programm EAP unterstützen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aufgrund gesundheitlicher Probleme ihre ursprünglichen Tätigkeiten nicht mehr ausüben können. Indem wir ihnen neue Aufgabenbereiche zuteilen, ermöglichen wir ihnen, in ihrer neuen Tätigkeit langfristig die gewohnt hohen Leistungen zu liefern.

Für unsere Beschäftigten bedeutet das, dass sie in einem angenehmen Arbeitsumfeld arbeiten und dass regelmäßig überprüft wird, inwiefern ihre Tätigkeiten auf ihre gesundheitliche Situation abgestimmt sind. Auf diese Weise bietet unser EAP-Programm Unterstützung im Hinblick auf sowohl die psychische Gesundheit als auch die berufliche Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Ziel ist, allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gesundes, erfüllendes Arbeitsumfeld zu bieten.

Zentrale EAP-Maßnahmen

Aufklärung/PR Über E-Mails und Webseiten bieten wir Informationen zu psychischer Gesundheit.
Konzernweite Schulungen Wir bieten Seminare für alle Beschäftigten (die Teilnahme ist freiwillig) sowie funktionsbezogene Fortbildungen zur Förderung psychischer Gesundheit und zur Stressfrüherkennung.
Stresstest Wir führen Stresstests durch und ermitteln anhand der Testergebnisse die Ursachen für Stress am Arbeitsplatz. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei von ihnen selbst initiierten Programmen und Aktivitäten, die auf die Vermeidung, Einschränkung oder Behebung von Stressursachen und die Schaffung eines angenehmeren Arbeitsumfelds abzielen.
Hilfe bei
beruflicher Wiedereingliederung
Wir kümmern uns um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter psychischen Problemen leiden, krankheitsbedingt längere Zeit ausfallen und nach ihrer Genesung zu uns zurückkehren. Damit die Betroffenen keinen Rückfall erleiden, haben wir ein System eingeführt, das je nach Gesundheitszustand und Situation individuelle Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihren Tätigkeitsbereich bietet.
Gesundheitsentwicklung
(Gesundheitsförderung)
Zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir ein Programm der Gesundheitsentwicklung bzw. -förderung eingeführt, das auf die Verbesserung der Lebens- und Bewegungsgewohnheiten abzielt. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass Bewegung zur Verhütung psychischer Krankheiten beitragen kann. Deshalb ermutigen wir unsere Beschäftigten gezielt, ihren Gesundheitszustand regelmäßig überprüfen zu lassen und für sich und ihre Gesundheit zu sorgen.
Beratung Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zu umfassenden internen und externen Beratungsleistungen in Bezug auf psychische Gesundheit, Beziehungen, berufliche Angelegenheiten, sexuelle Belästigung, Machtausnutzung und Diskriminierung (gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern).
 
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